Wiener Charme und Sachertorte ...
„Servas, de Mad`ln, Servas de Buam“ – so pflegte schon Schauspiel-Legende Heinz
Conrads (1913-1986) sein geschätztes Publikum zu begrüssen. Der sagenumwobene Wiener
Schmäh und die liebenswerten Hofräte die eigentlich gar keine sind leben weiter – in
den zahlreichen Kaffeehäusern. Dort werden die Gäste nach alter Manier hofiert und
tituliert. Ob Einspänner, Melange oder Verlängerter –Apfelstrudel oder Butterkipferl
gehören dazu wie das obligatorische Glas Wasser. |
Der Donauwalzer („An der schönen
blauen Donau“) von Johann Strauss ist mindestens so bekannt wie seine musikalischen
Geschichten aus dem Wienerwald – gold strahlt das Denkmal des Walzerkönigs im
Stadtpark: Musik liegt in der Luft! |
Lustwandeln wie zu Kaisers
Zeiten: Gloriette, Neptunbrunnen und Schloß Schönbrunn zeugen stolz vom Prunk
vergangener Zeiten, in den weitläufigen Parkanlagen suchen an sonnigen Tagen
unzählige Menschen Erholung. Gleich ums Eck liegen das Palmenhaus und der
weltberühmte Tierpark; die Anlage gilt als einzigartiges Vorzeigeobjekt. Zwischen
den weitläufigen Gehegen thront der entzückende Kaiserpavillon mit seiner
prunkvollen Innendekoration – Wandgemälde, Stuckornamente und schwere Kronleuchter
schaffen ein herrschaftliches Ambiente. |
Allseits bekannte
Sehenswürdigkeiten säumen die Ringstrasse: Börse, Universität, Votivkirche, die
Hofburg und der Heldenplatz; Burgtheater, Staatsoper, Parlament und das Rathaus
liegen dicht an dicht. Die romantische Fahrt mit dem Fiaker (- Pferdekutsche) ist
zweifelsohne die stilvollste Art, Wien zu erkunden. |
Das eigentliche Wahrzeichen Wiens
ist der Stephansdom mitten in der Fußgängerzone. Graben und Kärntnerstrasse – das
sind zweifelsohne die besten Shopping-Adressen vor Ort. Edle Boutiquen, schmucke
Juwelierläden sowie Dependancen renommierter Handelsketten laden zum Shoppen. Wer es
auf echte Antiquitäten abgesehen hat, wird bei den zahlreichen kleinen Händlern in
den schmalen Gasserln fündig – hier werden immer wieder Kostbarkeiten entdeckt, die
schon in früheren Epochen begehrt waren und glorreiche K & K – Zeiten
miterlebt haben. Im renommierten Auktionshaus Dorotheum finden laufend überaus
spannende Auktionen statt – Teppiche, antiker Schmuck und Kunstgegenstände sind
wohlfeil. Zahlreiche Strassencafes laden zum Verweilen - das bunte Treiben der
flanierenden Menschenmenge hat schon bekannte Philosophen und Poeten
inspiriert. |
Weniger exklusiv, dafür jedoch
deutlich preiswerter ist ein Einkaufsbummel entlang der Mariahilfer Strasse.
Boutiquen, Beauty und Fashion prägen das Bild – das Spektrum reicht von
trendy-salopp bis hin zum gestylten City-Look; dazwischen logieren alteingesessene
Traditionsbetriebe neben Megastores für Unterhaltungselektronik. |
Der Donauturm ist ein
Pflichtbesuch für Panoramafreaks – an klaren Tagen reicht die Fernsicht bis zum
Schneeberg, die Donau zieht wie ein glitzerndes Band über den Horizont. Praktisch:
Im drehbaren Restaurant zieht die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten an den
Besuchern vorbei –im Vordergrund dominieren UNO-City und moderne Bürobgebäude,
Riesenrad und Prater sind deutlich auszumachen. Stolz erhebt sich die markante
Kuppel der Karlskirche über die umliegenden Dächer, der Turm des „Steffls“ glitzert
in der Sonne: Relax and enjoy! |
Museen, Gallerien und unzählige
Vernissagen bieten Eindrücke über Kunst damals und heute, selbst Randthemen finden
angemessene Bedeutung. Das Uhrenmuseum zeigt weltweit einzigartige Kostbarkeiten zum
Thema Zeitmessung. Die Wiener Schatzkammer versammelt die Reichtümer der Republik –
Juwelen, die Kaiserkronen, Gold und Silber – alles streng bewacht. Kultur und
Tradition geniessen einen hohen Stellenwert in der geschichtsträchtigen
Donaumetropole. Konzerte, Theater, aber auch Kabarett, Musical und Kleinbühnen
sorgen für Abwechslung. |
Wien kulinarisch: Damals wie
heute liegt Rindfleisch voll im Trend! Der Wiener Tafelspitz gilt als der Klassiker
schlechthin, gefolgt von Zwiebelrostbraten und dem berühmten Wiener Schnitzel, das
seinen Ursprung eigentlich im Italienischen hat. Die Wiener Beislszene bietet
bodenständige Hausmannskost zu soliden Preisen, urtypisch für die Region sind die
Heurigen. Ob Grinzing oder Nussdorf – der beleuchtete „Buschen“ zeigt, dass
„ausg`steckt“ ist d.h.: Es ist geöffnet. In zumeist beschwingter Atmosphäre werden
junge Weine verkostet, Schweinsbraten und Knödel sind wohlfeil, und die Schrammeln
(Wiener Musiker) sorgen charmant für musikalische Begleitung. |
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