Viele Grüsse aus Phnom Penh, der Hauptstadt und dem Dreh- und Angelpunkt
Kambodschas.
Kommt man, wie ich, zum ersten Mal nach Phnom Penh, bemerkt man sofort das
französische Erbe. Die Franzosen haben in ihrer hundertjährigen Besatzungszeit Phnom
Penh schachbrettartig angelegt. |
Das Straßenbild wird von Häusern und Markthallen der Kolonialzeit
geprägt. Doch nicht nur baulich haben sie das Land verändert sondern auch ihre
französische Küche mit der Khmer Küche vermischt. So wird, im Gegensatz zu Thailand,
an jeder Straßenecke das typische Bagütte verkauft und die Gerichte sind weit
weniger scharf als im Nachbarstaat. |
Phnom Penh bietet seinen Gästen eine Vielzahl an touristischen
Attraktionen. Ein unbedingtes Muss sind dabei der wunderschöne Königspalast und das
danebenliegende Nationalmuseum. Das Museum beherbergt die wertvollsten Gegenstände
der Tempelanlagen aus Angor Wat und Angkor Thom, sowie zahlreiche Fundstücke aus der
ersten Besiedlungszeit des Landes. Möchte man einen Einkaufsbummel unternehmen
bieten sich dazu der Russenmarkt oder der Zentralmarkt mit seiner französischen
Kuppelhalle an. Dort bieten die Markthändler in von Waren überquellenden Ständen
einem fast alles Erdenkliche an. |
Zum typischen Straßenbild der Stadt gehören auch die vielen
bettelnden Kinder und Erwachsenen. Das schwere Erbe, das die wechselvolle Geschichte
dem Land gebracht hat ist unübersehbar. Mit der Aufarbeitung der Vergangenheit wird
offensiv umgegangen. So sind im berüchtigten Toul Sleng Museum und bei den Killing
Fields außerhalb der Stadt die Barbareien des Pol Pot Regimes ungeschminkt zu sehen.
Hier wird sicherlich schwere Kost geboten, aber man begreift die Lebensumstände, die
das Land und die Leute geprägt haben. |
Die neue junge Gesellschaft Kambodschas ist westlich orientiert und
äußerst geschäftstüchtig. Der Kontakt ist freundlich und unkompliziert. Es gilt, wie
überall in Asien, den Preis einer Tuk-Tuk oder Taxifahrt vorher auszuhandeln um böse
Überraschungen zu vermeiden. Besonders schön ist es, abends entlang des Sisowath
Boulevard am Tonle Sap Rivers zu schlendern. Die Einheimischen treffen sich dort und
es herrscht eine entspannte und angenehme Stimmung. Dort findet man auch eine
Vielzahl von Restaurants und Bars um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. |
Sucht man dagegen eher das ausgeflippte, junge Phnom Penh entfielt
es sich an die Ufer des Böng Kak Sees zu fahren. Jedoch gelten für Phnom Penh,
niemals die touristischen Pfade zu verlassen, da die Sicherheit in den
Seitenstrassen besonders abends nicht mehr gewährleistet ist. Phnom Penh ist auch
die Ausgangsstation für die meisten Reisen innerhalb des Landes. Per Boot kann man
nach Sieam Reap oder Vietnam fahren. |
Außerdem kann per Bus in alle Landesteile, sowie die Küstenregionen
gefahren werden. Die Preise sind für europäische Verhältnisse günstig und die
Organisation der Fahrten klappt recht zuverlässig. Egal ob man mit dem Boot oder Bus
Phnom Penh verlässt, es bietet sich einem ein unvergessliches Naturerlebnis. Man
sieht Reisfelder, einfache Bauernhöfe, Fischer bei der Arbeit oder Bauern, die ihre
Herde auf die Felder treiben. Kambodscha ist ursprünglicher und einfacher als andere
asiatische Länder. |
Es hat jedoch einen unverwechselbaren eigenen Charakter und einen
speziellen Charme. Ich bin diesem Charme erlegen und begeistert von diesem Land. Man
muss sich darauf einlassen, dann zeigt einem Kambodscha sein schönes und
unvergessliches Gesicht. |
Wagen Sie’s, sie werden es niemals
bereuen.
|
Unterkünfte in Asien online preisgünstig buchen!
|
Hotels Asien
Ferienhäuser Asien
Ferienwohnung Asien
|